#Fahrrad
Die Strecken und Regionen der Tour de France 2026
Lernen Sie die Strassen kennen, die die Tour de France kennzeichnen. Von anspruchsvollen Anstiegen bis zu landschaftlich reizvollen Abfahrten.
Von Barcelona nach Paris. Die 113. Ausgabe der Tour de France folgt einer der dramatischsten und abwechslungsreichsten Routen der letzten Jahre. Von sonnigen Strassen an der katalanischen Küste zu hochgelegenen Bergstrassen in den Alpen bietet jede Etappe eine einzigartige Kombination aus atemberaubenden Landschaften, lebhafter Kultur und unvergesslichem Panorama. Erstmals seit Jahren führt die Strecke durch alle fünf französischen Bergmassive sowie durch 7 Regionen und 29 Départements Frankreichs und macht erstmals in 10 Etappenorten Station.
Als offizieller Partner der Tour de France ist Continental stolz darauf, Teil des berühmtesten Radrennens der Welt zu sein - sowohl auf den Fahrrädern von sieben UCI WorldTour-Teams als auch auf über 70 offiziellen Tour-Fahrzeugen.
Ganz egal ob am Strassenrand dabei ist oder dem Rennen von zu Hause aus zuschaut: Es lohnt sich, das Abenteuer der diesjährigen Tour de France zu verfolgen - und Continental ist bei jeder Etappe an Ihrer Seite.
Grand Départ in Barcelona
Die Tour de France startet in einer der lebendigsten Städte Europas. Am Samstag, dem 4. Juli 2026, gehen 184 Fahrer in Barcelona bei einem 19 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren an den Start. Zum ersten Mal seit 55 Jahren eröffnet die Tour damit wieder in dieser Form. Die Strecke führt an der Sagrada Família vorbei und steigt anschliessend zum Ziel auf dem Montjuïc‑Hügel an. Die 2. Etappe verläuft entlang der katalanischen Küste ab Tarragona, bevor sie erneut auf dem bekannten Gipfel endet.
Abseits des Renngeschehens bietet Barcelona viele Möglichkeiten zur Erkundung. Schlendern Sie durch die Gassen des Gotischen Viertels, besuchen Sie den Park Güell oder nehmen Sie in einem Strassencafé am Passeig de Gràcia Platz und erleben Sie die Stadt in ihrem eigenen Rhythmus.
Kulturtipp: Die Sagrada Família zählt zu den bekanntesten Bauwerken Europas. Die Basilika von Antoni Gaudí, die seit 1882 im Bau ist, bietet ein eindrucksvolles Raumerlebnis. Ein Besuch am frühen Morgen lohnt sich besonders, da das Licht dann optimal durch die bekannten Buntglasfenster fällt.
Kulinarischer Tipp: Beginnen Sie den Tag auf katalanische Art mit Pa amb tomàquet – geröstetes Brot, eingerieben mit reifer Tomate und verfeinert mit etwas Olivenöl – dazu ein kräftiger Cortado in einer Bar im Viertel. Eine einfache Kombination, die fest zur Esskultur Barcelonas gehört.
Entdecken Sie die Bretagne
A.S.O./Aurélien Vialatte
Nach dem Trubel in Barcelona führt die Strecke in die Berge. Hier zeigen sich die Strassen von ihrer anspruchsvollsten Seite. Die 6. Etappe überquert den traditionsreichen Col du Tourmalet, den am häufigsten befahrenen Anstieg in der Geschichte der Tour de France, bevor es in Richtung Cirque de Gavarnie hinabgeht zu einem Bergziel, das die Tour bisher noch nicht angesteuert hat.
Die Bergstrassen in dieser Region stellen hohe Anforderungen an Mensch und Material: weit gezogene Kehren, offene Panoramablicke und Pässe, die präzises Handling und Vertrauen in Fahrzeug und Fahrer erfordern. Der Cirque de Gavarnie ist ein UNESCO‑Welterbe mit steil aufragenden Felswänden von über 1.500 Metern Höhe und beherbergt den höchsten Wasserfall Frankreichs.
Reisen Sie idealerweise bereits am Vorabend an, um die besondere Atmosphäre der Bergstrassen zu erleben, wenn Wohnmobile, Fahnen und Fans aus aller Welt das Umfeld der Etappe prägen.
Kulturtipp: Nahe dem Gipfel des Col du Tourmalet befindet sich die Maison du Tourmalet, ein kleines Museum, das sich der Radsportgeschichte dieses Anstiegs widmet. Mit über 90 Tour‑de‑France‑Passagen gilt der Tourmalet als der am häufigsten befahrene Berg des Rennens und ist ein lohnender Zwischenstopp bei jeder Fahrt durch die Pyrenäen.
Kulinarischer Tipp: Nach einem Tag in den Pässen sorgt eine Schale Garbure für neue Energie. Diese traditionelle Suppe aus den Pyrenäen mit Kohl, Bohnen und confierter Ente gehört seit Generationen zur regionalen Küche der Bergregionen und ist besonders nach langen Tagen in den Bergen beliebt.
Bordeaux & die Dordogne
Von den Pyrenäen aus führt die Tour weiter nach Norden in den Südwesten Frankreichs. Die folgenden Streckenabschnitte zählen zu den landschaftlich reizvollen Strassen des Landes. Die 8. Etappe verläuft von Périgueux nach Bergerac durch das Zentrum der Dordogne – eine Region mit Kalksteinfelsen, smaragdgrünen Flussschleifen und mittelalterlichen Schlössern, deren Charakter über viele Jahrhunderte erhalten geblieben ist.
Unterwegs können Sie die Höhlen von Lascaux besichtigen, deren rund 17.000 Jahre alte Wandmalereien zu den bedeutenden Zeugnissen früher menschlicher Kunst gehören. Ebenfalls entlang der Strecke liegt La Roque‑Gageac, ein Dorf zwischen Flussufer und Felswand, das für seine historische Bausubstanz und besondere Lage bekannt ist.
Kulturtipp: Buchen Sie am Morgen eine Kanutour auf der Dordogne ab La Roque‑Gageac. Vorbei an Höhlenwohnungen, mittelalterlichen Dörfern und dem Château de Castelnaud bietet sich eine Perspektive auf die Region, die auch nach der Reise in Erinnerung bleibt.
Kulinarischer Tipp: Die Dordogne und die Region Bordeaux gelten als Herkunftsgebiet des Confit de Canard. In der Stadt empfiehlt sich dazu ein Glas Wein aus der Appellation Saint‑Émilion auf der anderen Seite der Garonne. Auf dem Land lohnt es sich, den Weg zum nächsten Dorfladen oder Wochenmarkt zu nehmen.
Elsass & Vogesen
A.S.O/Pauline BALLET
Die 14. Etappe führt die Tour von Mulhouse in die sanft ansteigenden, bewaldeten Höhen der Vogesen. Die Fahrstrecken in dieser Region gelten als abwechslungsreich und bislang wenig bekannt. Die Route des Crêtes, auf der die Fahrer die letzten Kilometer bis zum Skigebiet Le Markstein zurücklegen, verläuft entlang des Kamms mit weit geschwungenen Kurven und Ausblicken über die elsässische Ebene bis hin zum Schwarzwald.
Die Etappe beinhaltet zudem den Ballon d’Alsace, den ersten Berg, der jemals in der Geschichte der Tour de France befahren wurde. Er stand 1905 erstmals auf dem Streckenplan und wird 2026 zum 29. Mal Teil des Rennens sein. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Besuch in Colmar, nur rund 30 Minuten östlich gelegen: eine gut erhaltene Stadt mit Fachwerkhäusern, Kanälen und blumengeschmückten Brücken, die das Stadtbild prägen.
Kulturtipp: Die 12. Etappe startet auf dem Circuit Nevers Magny‑Cours, der über viele Jahre Austragungsort des Grossen Preises von Frankreich in der Formel 1 war. Ein Peloton der Tour de France, das von einer Formel‑1‑Startaufstellung ins Rennen geht, ist ein besonderes Zusammenspiel aus Radsport und Motorsport und für Fans beider Disziplinen sehenswert.
Kulinarischer Tipp: Im Elsass empfiehlt sich ein Besuch in einer traditionellen Winstub. Bestellen Sie dort eine Tarte Flambée – ein dünner, knuspriger Boden mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speckwürfeln, der fest zur regionalen Küche gehört.
Alpe d´Huez
A.S.O/Charly López
Zum ersten Mal seit 1979 kehrt die Tour de France an zwei aufeinanderfolgenden Tagen an denselben Anstieg zurück – die Alpe d’Huez. Die 19. Etappe führt über die bekannte Route mit 21 Kehren, die jeweils nach früheren Etappensiegern benannt sind. Die 20. Etappe stellt einen der anspruchsvollsten Tage des gesamten Rennens dar: 5.600 Höhenmeter verteilen sich auf den Col de la Croix de Fer, den Col du Galibier – mit 2.642 Metern der höchste Punkt der Tour de France 2026 – und abschliessend die Alpe d’Huez über den Col de Sarenne.
Auf Strassen wie diesen zeigen die Rennradreifen Grand Prix 5000 S TR und Grand Prix 5000 TT TR von Continental ihre Stärken. Sie bieten verlässlichen Grip, Widerstandsfähigkeit und präzises Fahrverhalten auch unter sehr hohen Belastungen im Renneinsatz.
Kulturtipp: Der Col de Sarenne gilt als ruhiger und wenig befahrener Alpenpass. Mit seiner schmalen, ursprünglichen Streckenführung bietet er eine besondere Perspektive auf die Hochalpen. Erkunden Sie ihn idealerweise am Tag vor der 20. Etappe mit dem Auto oder zu Fuss, um die Berglandschaft abseits des Renngeschehens zu erleben.
Kulinarischer Tipp: Nach den Abfahrten lohnt sich ein Stopp in Bourg‑d’Oisans am Fusse der Alpe d’Huez. Bestellen Sie dort eine Tartiflette – ein klassisches Gericht aus der Savoie mit Kartoffeln, Reblochon‑Käse und Speckwürfeln, das besonders nach einem langen Tag in den Bergen geschätzt wird.
Grosses Finale: Montmartre & die Champs-Élysées
Die Tour de France hebt sich ihre eindrucksvollste Szene bis zum Schluss auf. Das Peloton erklimmt dreimal die steilen, gepflasterten Strassen von Montmartre über die Rue Lepic, bevor es auf die Champs‑Élysées einbiegt und dort zum finalen Sprint ansetzt – ein Finale, das die Dynamik des Rennsports mit der besonderen Atmosphäre von Paris verbindet.
Zwischen den Rennrunden bietet sich Zeit, die Stadt in eigenem Tempo zu erkunden: Spazieren Sie entlang der Seine, besuchen Sie die Kathedrale Notre‑Dame, die sich weiterhin in der Phase ihrer umfassenden Restaurierung befindet, oder entdecken Sie die Sammlungen des Louvre. Am Renntag selbst empfiehlt sich ein Platz an den unteren Abschnitten der Rue Lepic. Dort erleben Sie das Peloton aus nächster Nähe, wenn es dreimal vorbeifährt und die Entscheidung des Rennens fällt.
Kulturtipp: Besuchen Sie zwischen den Durchfahrten den Square du Tertre nahe der Sacré‑Cœur. Hier arbeiten täglich Künstlerinnen und Künstler an ihren Staffeleien, und der Platz vermittelt einen lebendigen Eindruck von der kreativen Tradition des Viertels.
Kulinarischer Tipp: Beenden Sie die Reise auf klassische Pariser Art: mit einem Glas Champagner auf einer Caféterrasse, während der Abend an der Seine beginnt. Die Tour ist beendet, Frankreich liegt hinter Ihnen – und neue Reisepläne nehmen bereits Form an.
Die Tour de France 2026 erstreckt sich über 21 Etappen in zwei Ländern und führt durch fünf Gebirgsregionen – von Barcelona nach Paris, vom 4. bis 26. Juli. Als offizieller Partner der Tour stattet Continental das Rennen auf allen Ebenen aus.
Ganz gleich, auf welcher Strasse Sie in diesem Sommer unterwegs sind – Continental ist an Ihrer Seite. Auf jeder Etappe.